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Körperhaltung bei Präsentationen

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Der Redner ist ausgezeichneter Experte für IT-Sicherheit. Wie ein zerstreuter Professor läuft er vor seinen Zuhörern auf und ab. Nach einem längeren Monolog, bei dem er scheinbar mit sich selbst redet, schaut er zu seinem Publikum: Kaum einer hört noch zu. Die Luft ist aus dem Vortrag komplett raus.

Ein Redner, der wie ein Tiger im Käfig umherläuft, lenkt die Zuhörer von der Präsentation ab und macht sie unruhig. An seinen Bewegungen ist erkennbar, ob er sich sicher genug fühlt, sich dem Publikum zu stellen. Ständiges Wandern ist unbewusstes Fluchtverhalten des Redners, v.a. wenn seine Fußspitzen immer wieder Richtung Ausgang zeigen. Ebenso wie Sie einen Standpunkt zu einem Thema haben, drücken Sie mit einem sicheren Stand Sicherheit im Umgang mit dem Inhalt Ihrer Präsentation aus. Gehen Sie folgendermaßen vor: 

1.)    Gehen Sie ruhigen Schrittes zu Ihrem Platz. Wählen Sie (am besten am Vorabend) eine zentrale Position im Raum, von der Sie jeder Anwesende gut sehen kann.

2.)    Nehmen Sie eine aufrechte Körperhaltung an, um Selbstbewusstsein zu demonstrieren und um größer zu wirken (wie ein Ausrufezeichen bzw. ein Fels in der Brandung). Nehmen Sie einen hüftbreiten Stand ein, das Gewicht auf beiden Beinen gleichmäßig verteilt, die Knie leicht durchgedrückt. Allzu breitbeiniges Stehen stellt ein Droh- und ein Machosignal dar. Geschlossene Beine wirken hingegen unsicher und unterwürfig.

3.)    Jetzt bauen Sie bewusst eine Beziehung zum Publikum auf: Nehmen Sie zu allen Teilnehmern Blickkontakt auf, achten Sie auf gesenkte Augenbrauen, lächeln und nicken Sie leicht (nicht einnicken!). Zugleich gilt: Verschanzen Sie sich nicht hinter dem Tisch bzw. Rednerpult. Nehmen Sie Kontakt zum Publikum auf, indem Sie bsw. auf die Teilnehmer zugehen, direkt mit Namen ansprechen und bsw. ein Schaubild präsentieren (seitlich neben dem Körper). Gewöhnen Sie sich ruhige und langsame Bewegungen an.

TIPP: Das Wandern ist des Unsicheren Lust - nehmen Sie einen festen Standpunkt ein!


 
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